Gemeinsame Zukunft: Regionalliga Nord und Ost schließen sich zusammen

Die Regionalligen Nord und Ost werden ab der kommenden Saison enger zusammenarbeiten und künftig in einem gemeinsamen Wettbewerb antreten. In einer Abstimmung haben sich insgesamt 14 Teams für den Zusammenschluss der beiden Ligen ausgesprochen. Damit wird ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung und Stärkung des Wettbewerbs auf höchster Landesverbandsebene vollzogen.

Das geplante Konzept sieht eine Hauptrunde und Playoffs vor, deren genauer Ablauf Ende Mai bei einer gemeinsamen Tagung mit allen Vereinen besprochen und beschlossen werden soll. Durch dieses Vorgehen sollen überregionale Begegnungen, ausgeglichene Wettbewerbsbedingungen und ein spannender Saisonendspurt geschaffen und die Attraktivität der Liga weiter erhöht werden. Bis dahin werden weitere organisatorische und sportliche Details abgestimmt.

Mit der neuen gemeinsamen Liga setzen die Verantwortlichen ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Regionalliga-Eishockeys und schaffen gleichzeitig einen wichtigen Unterbau für die Oberliga Nord.

 

Stimmen zum Zusammenschluss der Regionalligen Nord und Ost

Götz Neumann – Ligenleiter Regionalliga Nord: „Als zukünftiger Ligenleiter der neu formierten Regionalliga Nordost freue ich mich sehr, dass wir diesen Schritt machen können. Bereits seit einigen Jahren arbeiten die beteiligten Landesverbände auf mehreren Ebenen zusammen. Der OSWENO-Pokal war ein großer Erfolg, die neue Regionalliga Nordost wird ebenso erfolgreich werden. Wir setzen ein positives Zeichen für die Entwicklung des Eishockeysports im Norden und im Osten .

Tobias Rentzsch – Ligenleiter Regionalliga Ost: „Der Zusammenschluss ist wieder ein bedeutender Schritt nach vorn für die einzelnen Standorte und die Entwicklung des Regionalliga-Eishockeys in Nord- und Ostdeutschland. Die gemeinsame Liga bietet jungen Spielern eine hervorragende Möglichkeit, sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und sich für den nächsten Schritt in Richtung professionelles Eishockey zu empfehlen. Gleichzeitig entsteht damit ein starker und nachhaltiger Unterbau für die Oberliga Nord.“

 

Der Spielmodus für die Regionalliga Nord

Die am gestrigen Sonntag stattgefundene außerordentliche Ligentagung hat nach intensiver Diskussion und Abwägung der Vor- und Nachteile verschiedener Spielmodi folgendes einstimmig festgelegt:

  • Die Regionalliga Nord wird von 01. Oktober 2023 bis 25. Februar 2024 eine 1,5-fach-Runde spielen, es ergeben sich 24 Spiele in der Hauptrunde.
  • Die halbe Runde wird zeitnah vom Ligenleiter ausgelost. Allen Teams wird ausdrücklich die Möglichkeit eingeräumt, das Heimrecht der einzelnen Begegnungen im beiderseitigen Einvernehmen zu tauschen. Saisonübergreifend soll ein Ausgleich stattfinden, indem in den Folgesaisons die halbe Runde jeweils alternierend gespielt wird.
  • Im Anschluss beginnt eine Playoff-Runde mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale im Modus Best of 3. Im Viertelfinale spielt Platz 1 gegen Platz 8, Platz 2 gegen Platz 7, Platz 3 gegen Platz 6, Platz 4 gegen Platz 5.

Das jeweils besser platzierte Team hat zuerst Heimrecht. Das Heimrecht wechselt nach jedem Spiel.

Die Playoff-Termine sind

- Viertelfinale: 01. März, 03. März, 08. März (wenn nötig)
- Halbfinale: 10. März, 15. März, 17. März (wenn nötig)
- Finale: 22. März, 24. März, 28. März (Gründonnerstag, wenn nötig)

Sollten einzelne Playoffrunden von allen Mannschaften vorzeitig beendet werden, so kann die jeweils folgende Runde auch vorgezogen werden. Der Neuntplatzierte soll mit dem Meister der Verbandsliga eine Aufstiegsrelegation (Hin- und Rückspiel) spielen, so wird der Aufstieg in die oder Verbleib in der Regionalliga entschieden. In der Regionalliga Nord soll abweichend von dem Beschluss aus dem Jahr 2018 nun eine Stärke von neun Mannschaften gehalten und der oben beschriebene Spielmodus dauerhaft beibehalten werden.

 

Information zum Eishockey-Spielbetrieb im Nordverbund unter Federführung des Niedersächsischen Eissport-Verbandes  

Der Niedersächsische Eissport-Verband e.V. hat heute in seinen satzungsgemäßen Gremien entschieden, den kompletten Eishockey-Spielbetrieb der laufenden Saison 2019 / 2020 mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Die Entscheidung ist Folge ausdrücklicher Empfehlungen des DEB und der politischen und ordnungsbehördlichen Instanzen zur Durchführung von Großveranstaltungen und zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen.

Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft sämtliche im Nordverbund organisierte Spielklassen und Altersklassen im Nachwuchs-, Frauen- und Seniorenbereich. Sie gilt ebenfalls für bereits genehmigte Freundschaftsspiele und -Turniere, deren Genehmigungen zurückgezogen werden.

Diese Entscheidungen betreffen weiter alle Auswahl-Maßnahmen.

Es ist eine wichtige Phase in der Saison, einige Entscheidungsspiele stehen an, aber aufgrund der weithin unklaren Lage und der schwer nachvollziehbaren Verbreitungswege möchte der NEV der Fürsorgepflicht gegebenüber seinen Spielern, Vereinsoffiziellen, ehrenamtlichen Mitarbeitern nachkommen.

Aufgrund der vielerorts bereits ergriffenen Maßnahmen sehen wir keine Alternative zu dieser schweren Entscheidung und hoffen dabei auf Ihr Verständnis.